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Datum: 29.03.2026
Beginn: 16:00
Ende: 18:00
Location: Cafe C.I. - Club International
Location: Payergasse 14, 1160 Wien
Eintritt AK: Spenden erbeten ab EUR 5.-
Eintritt VVK: Eintritt frei
Specials: Lesung, Buchpräsentation, Ausstellung
Veranstalter: Ursula Pfeiffer verein ::kunst-projekte:: zvr 123612155
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Leben in Wien damals, heute und in der Zukunft!
Am 29. März wird Wien von Monika Schrottmeyer und Ruth Aspöck aus ganz unterschiedlichen Perspektiven literarisch dargestellt: in Form eines Essays über die Stadt im Zeitenwandel und als Roman über eine Frau,
die aus einer Kleinstadt kommend hier ihren Traum verwirklichen will.
Die Entwicklung Wiens vom römischen Legionslager Vindobona zu einer modernen Millionenmetropole wäre wohl kaum ohne die Errungenschaften in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts möglich gewesen, Kunst Kultur Bildung Gesundheit Sozialbewusstsein auf höchstem Niveau und die Förderung des sozialen Wohnbaus. Diese Aspekte behandelt Monika Schrottmeyer in ihrem Essay, aber auch in ihren beiden Romanen DAS WAR"S DANN ALSO (1910 1938) und ZEITENSPRÜNGE (1938 1952), wo sie
anhand verschiedener Lebensgeschichten ihrer Familie über die Zwischenkriegszeit, den Ständestaat und den Zweiten Weltkrieg und die Zeit danach erzählt. Sie wagt aber auch einen Blick in die Zukunft im Dialog
mit ihren Enkelkindern. Wie wird das Leben in Wien in 100 Jahren aussehen Wie sehr wird es durch Maschinen und KI geprägt sein
Der Essay von Monika Schrottmeyer entstand 2025 für ein Ausstellungsprojekt und wird in der Edition Bully des Vereins kunst-projekte erscheinen.
Hermines Entscheidungen, der neue Roman von Ruth Aspöck erzählt die Geschichte einer Frau, die aus einer österreichischen Kleinstadt kommt und dort viele Jahre als Bankangestellte gelebt hat. Sie ist keine laute Kämpferin, lebt vor allem für ihren engen Umkreis. Die Beziehung zu einem Künstler, Ferdinand, verteidigt sie vor der Familie. Durch eine unerwartete Erbschaft kann sie sich einen lang gehegten Traum erfüllen und nach Wien ziehen. Sie erlebt die Stadt neugierig wie eine Fremde. Ihr Wunsch, Gastronomin zu werden, macht sie mit dieser Branche gut bekannt. Letztlich setzt sie ihr Vorhaben doch nicht um und kehrt nach einigen Jahren in die Kleinstadt zurück, wo sie und ihr älterer Bruder ein Geschäft für lokale
Lebensmittel und Alltagswaren eröffnen. Die missglückte Liebesgeschichte begann in der Kleinstadt und setzt sich in Wien fort. All diese Geschehnisse führen zu Reflexionen über Armut und Reichtum in einer
Großstadt und darüber, ob die tradierten Lebensentwürfe die richtigen sind.
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