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Datum: 20.04.2026
Beginn: 19:00
Ende: 22:00
Location: Osteria Allora
Location: Wallensteinplatz 5, 1200 Wien
Eintritt AK: Spenden erbeten ab EUR 5.-
Eintritt VVK: Eintritt frei
Specials: Vernissage, Lesung
Veranstalter: Ursula Pfeiffer verein ::kunst-projekte:: zvr 123612155
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Zwei Kunstevents zum 170. Geburtstag von Sigmund Freud!
Am 20. April wird bei ART.WALLENSTEINPLATZ der 170. Geburtstag von Sigmund Freud (6. Mai 1856 23. September 1939) mit einer Vernissage des deutschen Künstlers W. Otto Geberzahn und einer szenischen Lesung von Daniela Noitz gefeiert. Am 20. Mai lesen Doris Kloimstein und Anka Mairose neue Texte zum Thema.
W. Otto Geberzahn, ein begeisterter Wien-Liebhaber aus Deutschland, wurde vor einigen Jahren dazu inspiriert, in seinen künstlerischen Bestrebungen sich mit Sigmund Freud auseinanderzusetzen. Das lag für ihn insofern auf der Hand, als sich Sigmund Freud zeit seines Lebens intensiv mit Kunst beschäftigte - wie viele seiner Schriften beweisen. Er beeinflusste aber auch die Kunst: Ohne Freud hätte es z. B. keinen Surrealismus gegeben.
Geberzahn probierte verschiedene Wege der visuellen Annäherung aus: In den digitalen Arbeiten projiziert er das Unbewusste in der Kunst auf das Wesen von Freud. Bei den Zeichnungen in Bleistift, Kohle und Aquarell orientierte er sich an alten Fotos und baute viele Anspielungen und Hinweise im Detail ein. Beim Acrylbild Freud A1 arbeitete er das Porträt mittels Weißhöhung aus dem Schwarz heraus. Das figurative Acryl-Porträt Freud 4, mit geometrischen und abstrakten Formen im Hintergrund, ist ein signifikantes
Beispiel für Mehrdeutigkeit, ein Begriff des Kunsthistorikers Ernst Kris (* 26. April 1900 in Wien, Österreich-Ungarn; 27. Februar 1957 in New York), der mit Sigmund Freud eng verbunden war.
Der literarische Beitrag von Daniela Noitz ist eine satirische Szene aus ihrem Theaterstück Fremde Welten. Darin wird veranschaulicht, was geschieht, wenn ein Psychiater selbst auf der Couch landet.
Kurzbiografien:
W. Otto Geberzahn war Architekt und Unternehmer im Marketing für die Möbelindustrie, mit eigenem Büro für Kommunikation sowie Journalist und selbstständiger Chefredakteur von Designmagazinen. Diese Tätigkeit führte ihn immer wieder nach Wien. Er beschäftigt sich seit der Kindheit mit Gestaltung und Malerei.
2005 erfolgte sein Wiedereinstieg in die Kunst. Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, USA, Österreich.
W. Otto Geberzahn lebt in Schwäbisch-Gmünd, D.
Daniela Noitz schreibt seit ihrem 14. Lebensjahr; Studium der Theologie, Germanistik und Wirtschaftspädagogik, seit 2011 selbständig als Texterin, Ghostwriterin und Autorin. Die Texte der Tierrechtsaktivistin und auch politischen Aktivistin behandeln immer wieder sozial- und gesellschaftskritische Themen. Zahlreiche Lesungen. Bis 2024 Veranstalterin offener Leseabende unter dem Begriff Kellertexte.
Lebt im Burgenland.
Beide sind Mitglieder des Vereins ::kunst-projekte::.
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