Tschak Boom #17 Di, 07.04.2026
Künstler:innen aus drei Generationen

Irina Prager erforscht in ihren Arbeiten die Konstruktion von Realität durch Malerei. Sie nutzt das Medium als illusionistisches Werkzeug, das zwischen Realität und Fiktion changiert. Ihr Ansatz wurzelt in einem tiefen Interesse an gesellschaftlichen Prozessen und der visuellen Kultur der digitalen Welt.

Andrea Kurtz zeigt ihre Serie "Shaping Emotions", ein analoges, materialbasiertes Projekt, das Emotionen als körperlich erfahrbare Zustände untersucht. Reliefartige Arbeiten und Skulpturen übersetzen Gefühle in Form, Richtung, Dichte und Oberfläche. Durch Struktur, Material und Licht entstehen visuelle Spannungen und atmosphärische Dichten.

Heinrich Lersch, der heuer seinen 90. Geburtstag feiert, sagt selbst über sein Werk: "Der persönliche Ausdruck ist ein elementares menschliches Bedürfnis. Er verwirklicht sich künstlerisch auf unterschiedlichste Art und Weise." In dieser Ausstellung präsentiert er seine experimentellen Reliefarbeiten aus Karton, die auf wundersame Weise die Morphologie des Steines annehmen.

PR (Kerstin)