Garth. ist keiner, der sich von Zahlen streicheln lässt. Seit 2018 steht er auf Bühnen in Nordamerika und Europa, schwitzend und liefernd. Kein kalkuliertes Cool. Und ja: Bald auch in Wien.
Spätestens wenn man über seine Referenzen spricht, versteht man, woher dieser Puls kommt: Earth, Wind & Fire. Prince. Frank Ocean. Das sind keine Namedrops für wohlfeile Pressetexte. Das ist Koordinatensystem. Dabei baut er um, verschiebt. Garth. dekonstruiert die Statik des Soul und setzt sie neu zusammen. "Celestial R&B" nennt er's selbst. Da ist jemand, der genau weiß, woher diese Musik kommt. Jemand, der fragt, wie Soul klingt, wenn man ihn nicht archiviert, sondern auch mal die Erdung nimmt.