Als Kind verbindet Alpha (Mélissa Boros) mit einem Filzstift die Einstichstellen am Arm ihres Onkels Amin (Tahar Rahim) mit Linien – Sternenbilder scheinen auf seiner Haut zu entstehen.
Jahre später lässt Alpha sich auf einer Party ein "A" in den Oberarm stechen, ein Mal, das nicht aufhört zu bluten. Ihre alleinerziehende Mutter (Golshifteh Farahani) ist alarmiert, denn ein rätselhafter und tödlicher Virus versetzt die Menschen in Panik. Sie isoliert Alpha gemeinsam mit ihrem Onkel, der bei ihnen einen Entzug durchsteht, in der Familienwohnung.
Die Angst vor dem Tod hat ihr Umfeld längst erfasst, in der Welt die Regisseurin Julia Ducournau in ALPHA entwirft, sind jedoch nicht alle bereit, um ihr Leben zu kämpfen – und nicht alle sind bereit, loszulassen. Ein ergreifender Film über bedingungslose Liebe und das Erwachsenwerden.