Die letzten Tage der Menschheit Fr, 21.06.2019
In der Regie von Paulus Manker

2019 wird die Aufführung wieder aufgenommen und noch erweitert werden, mit noch mehr SchauspielerInnen, mehr Schauplätzen und einer Spieldauer von über acht Stunden. Ein Unternehmen von theatergeschichtlicher Dimension. Die Aufführung ist ein Abstieg in die Hölle, beginnend bei hellem Tageslicht und endend in tiefster Dunkelheit. Dazwischen können die ZuschauerInnen am Geschehen unmittelbar teilhaben, in den Zeitungsredaktionen sitzen und auf alten Schreibmaschinen tippen, in die Betten des Lazaretts legen, an der Sirk-Ecke Zeitung lesen, im Vorstadttheater Wein trinken und im offenen Mannschaftswagen aufs Schlachtfeld hinaus fahren. Das Publikum ist nicht nur Zeuge der Handlung, sondern Teil des Geschehens. Es entscheidet, wem es folgen will. Jeder konstruiert sich – wie beim Surfen im Internet – sein eigenes Drama.

PR (Kerstin)