Da-nach Fr, 01.03.2019
Die Welt ist aus den Fugen geraten. Eine Menschengruppe strandet im Irgendwo zwischen den Weltmeeren. In ihrem neuen Stück "Da-nach" lässt Choreografin Saskia Hölbling ihr Ensemble DANS.KIAS an der Grenze zwischen Dystopie und Utopie tanzen. Vom 1. bis 6. März 2019 ist ihre Arbeit erstmals im ehemaligen Semperdepot in einer Komposition von Wolfgang Mitterer zu sehen. Gudrun Lenk-Wane hat das Bühnenbild entworfen, in dem sich Anna Hein, Ardan Hussain, Jan Jakubal, Leonie Wahl und Oskar Mitterer bewegen.

Eine Gruppe von Menschen findet sich wieder irgendwo auf einem der Weltmeere zwischen Treibgut und Überbleibsel einer vergangenen Zeit. Es ist unklar, was geschehen ist. Es wäre auch unerheblich für den Hergang der Geschehnisse. Jetzt sind sie jedenfalls da, umschwemmt von allem Möglichen. Ob sie sich erinnern, was sie vorher taten? Eher nicht. Oder doch? Von irgendwo her sickern Ahnungen durch.

Saskia Hölbling zeichnet in ihrer aktuellen Arbeit eine Welt an der Grenze zwischen Dystopie und Utopie. In "Da-nach" katapultiert Hölbling ihr Ensemble hinaus aus einer Welt des Überflusses und der permanenten Vernetzung. Angekommen an diesem unbestimmten Ort, liegt es nun in ihren Händen, sich neu zu erfinden. Oder auch nicht. Ein Tanz ins Ungewisse.

©: Foto ANNA STÖCHER
PR (Kerstin)