Stetiger Wandel Mi, 20.02.2019
Mystisch-böse Kurzgeschichten, surreale Gemälde und Fotografien temporärer Architektur zum Thema Wandel

Am 20. Februar steht bilder.worte.töne unter dem Motto stetiger Wandel. Fanny Prankl liest aus ihrem Kurzgeschichten-Buch Der letzte Tanz, Evamaria Karpfen zeigt surreale Acryl- und Ölbilder zum Klimawandel. Chris Ui untersucht mittels Fotografie die Rolle des öffentlichen Raums anhand von Baustellen.

Mystisch, böse, leidenschaftlich und auch spannend sind die Kurzgeschichten von Fanny Prankl. Geschichten über Liebe, Verbrechen und mystische Begebenheiten verführen das Publikum in eine andere Welt. Für die Lesung hat die Autorin jene ausgewählt, in denen sich jeweils ein Wandel vollzieht.

Die surrealen Bilder von Evamaria Karpfen in altmeisterlicher Maltechnik kreisen symbolhaft um Naturphänomene und die ständige Veränderung des Universums. Sie thematisieren unter anderem die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels wie die Erderwärmung auf Menschen, Tiere und die Umwelt. Paralleluniversen entstehen und werden sichtbar.

Mittels Fotografie temporärer Architektur und ihrer Wirkung im öffentlichen Raum stellt Chris Ui den gängigen Kunstbegriff in Frage. Kunst soll außerhalb von Galerien in den Alltag integriert und erfahrbar werden. Im Sinne von Josef Beuys ist die Gestaltung von Baustellen (unbeabsichtigte) Kunst. Es geht auch um die Frage, wer den öffentlichen Raum beanspruchen darf.