Videopräsentation
Bernhard Schnur geht gerne ins Kino, am liebsten ins BSL (Wiens ältestem noch
projizierendem Lichspiel).
Mit Ahmed Aksu hat er ein Musikvideo zum Titel "the beauty of electricity"
aufgenommen, in Zeiten eines Glühbirnenerlasses darf man gespannt sein.
Um den Präsentationstermin zum cineastischen Abend auszubauen, wird der 1997 gedreht
Snakkerdu Densk Tourfilm "Jedna Drina" gezeigt.
Es folgt DJ Line mit kleinem Live-Set.
Schnur ist der Querdenker der heimischen Indie-Szene. Als Sänger der 90er Kultband
"Snakkerdu Densk" hatte er mehr als eine Talenprobe abgeliefert. Die Metaphorik
seiner Lieder verdeutlicht Schnurs Osteuropa Affinität, unverwechselbare Melodie und
Rhytmusführung zeugen von angeborener Popsensibilität. Unorthodoxe Reduktion im
Arrangment, Sprachmix im Songwriting und vor allem sein unruhig schrulliges
Bühnenspiel sind kompromisslose Trademarks. Live ist Schnur ein unverwüstlicher
Veteran der mit seinem Hang zum Surrealismus eine Ganzkörper-Performance
abliefert(Helge Schneider im Astralleib von Elvis oder umgekehrt?!), die sich
wohltuend vom usual suspect Troubadour abhebt