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05.09.-09.09.2007 Sonnenklang Ruine Dobra
So, 09.09.2007
Und wieder führte uns der Klang der Sonne zusammen – auch wenn es wie aus Kübeln geschüttet hat …
Genauso wie im letzten Jahr meinte es der Wettergott nicht sonderlich gut mit dem größten Goa-Open-Air-Festival in Österreich. Bereits zum fünften Mal fand im niederösterreichischen Pölla, bei der Burgruine Dobra das Sonnenklang-Festival statt. Aber auch der ärgste Regen kann eingefleischte Goa-Kinder nicht davon abhalten das Sonnenklang zu zelebrieren und so machten wir uns am Donnerstag bei strömenden Regen auf ins Waldviertel um nach ca. 2 Stunden Fahrt dort unser Lager für die nächsten vier Tage aufzuschlagen. Der Campingplatz glich eher einer Sumpflandschaft, so gatschig war es dort. Traktoren zogen Autos aus dem Schlamm, klug jeder der in weiser Voraussicht Gummistiefel im Gepäck hatte – so auch wir. Ebendiese stellten sich als eine der besten Investitionen des Jahres heraus!
Was ich unbedingt erwähnen muss – weil das nämlich für mich nicht nur Erleichterung sondern auch Glückseligkeit war – es gab richtige Sanitäranlagen!! Wunderschön gepflegte WCs mit Waschbecken mit Warmwasser und Fön – 50 cent Eintritt zur Happy Hour (die waren nämlich nicht rund um die Uhr offen), aber die hab ich echt gern gezahlt! Besten Dank an die unermüdlichen Betreuer dieser Anlagen! (Man weiß in einer Welt voll Gatsch, Regen, Schmutz, Kälte und Nässe auch die ganz banalen Dinge des Lebens zu schätzen!) In Anbetracht der Wetterlage waren doch ziemlich viele Fraggles erschienen und niemandem konnte das miese Wetter die Laune verderben. Ganz im Gegenteil: die Stimmung war durchgängig sensationell! Freitags lugte die Sonne kurzweilig hinter den Wolken hervor und da war die Freude groß. Das gesamte Campinggelände brauch in ein Jubelgeschrei aus um die Sonne gebührend zu begrüßen. Von langer Dauer war der Sonnenschein nicht, aber man lernt genügsam zu sein und kostet so jeden Moment der wärmenden Sonne aus. Back to basics muss das Motto sein. Mit den einfachen Dingen begnügen und das größtmögliche daraus schöpfen – so lernt man Zufriedenheit! Man kann auch mit sehr wenig sehr glücklich sein, man lernt abzuschalten und einfach nur zu sein. Auch wenn's nur vier Tage sind, aber die können befreiender sein als so mancher Urlaub. Zahlreiche DJs versorgten die Festivalbesucher mit ihren Beats und Klängen und so wurde einfach zwischen den Regentropfen auf zwei Floors getanzt was das Zeug hielt. Ein Floor befand sich in der Ruine, der andere – der Main Floor – daneben. Mit Gummistiefeln und Regenmänteln ausgerüstet stampften wir zum Sound am Main Floor im Gatsch und tanzten als ob es kein Morgen gäbe. Wunderschöne Dekorationen und Lichtprojektionen verwandelten die Tanzbereiche in eigentümliche, sagenhafte Welten, in die man eintauchen und sich fallen lassen konnte. Ein Chill-Out-Zelt mit gemütlichen Strohballen, mehrere Bars und ein großes Lagerfeuer rundeten die Location, die man nach einem ca. 15-minütigen Fußmarsch erreichte, ab. Was uns betrifft – wir haben jede Sekunde genossen, wir hatten jede Menge Spaß, schlossen neue Bekanntschaften, tanzten durch den Regen, tranken jede Menge Wodka und feierten bis Sonntag durch! Sonntags kam dann die Sonne zum Vorschein, wärmte und trocknete unsere Sachen und feierte noch ein bisschen mit! Herzlichsten Dank ans Sonnenklang-Team, das sich auch vom schlechten Wetter nicht beirren lässt und uns einmal mehr einen Event der Superlative geboten hat! Und nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder da, wo sich Vergangenheit und Zukunft tanzend umarmen – Sonnenklang! Let`s fetz,
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